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Presse


Pferdetag in Klossa Nicht ins Wasser gefallen

Von Evelyn Jochade  06.06.17, 10:45 Uhr

 Auf der Ehrenrunde der Vierspänner war auch der Hund des Siegers Thomas Hensel wieder mit an Bord. Foto: E. Jochade

Klossa - Die Organisatoren des elften Klossaer Pferdetages hatten ein reichhaltiges Programm zusammen gestellt. Und hofften auf den Segen von ganz oben. Doch schon Sonntagmorgen regnete es Bindfäden. Die Klossaer nahmen es gelassen: „Das musste ja mal sein“, meinte Wilfried Globig, Vorsitzender des Heimatvereins. „Bisher hatten wir nur Glück mit dem Wetter. Außerdem braucht die Natur dringend Wasser.“

So sahen das auch viele Stammgäste. Gewappnet mit Regenponchos, Schirmen und guter Laune bevölkerten fast 700 das Gelände am Gemeinschaftshaus, wo auch etliche Händler ihre Stände aufgebaut hatten.

Wer auf dem Festplatz unterwegs war, hörte über Lautsprecher die Ansagen von Ina Hobritz und Mario Katze. Die beiden Klossaer moderierten in bewährter Weise das Geschehen auf dem Parcours: Zunächst starteten die Ponys und Kleinpferde, anschließend die Großpferde und als Höhepunkt freuten sich die Gäste auf die Vierspänner.

Lena Herrmann aus Brandis machte mit ihren Ponys Max und Anton den Anfang und hatte als einzige Starterin dieser Klasse den ersten Platz schon sicher. Was aber nicht hieß, dass sie sich beim Bewältigen der Hindernisse Zeit gelassen hätte. Flink „umschifften“ die Brandenburger auch engen Stellen.

Bei den sogenannten Kleinpferden gingen fünf Gespanne an den Start. Zwischen dem ersten Platz (Uwe Christoph mit Moritz und Sandro aus Herzberg) und Matthias Buhle mit Sarah und Miriam auf dem zweiten Rang lagen lediglich zwei Sekunden. Die Seehausener bewältigten die Strecke in 2:40 Minuten, die Herzberger in 2:38 Minuten. Dritter wurde der Doberlug-Kirchhainer Jürgen Pohle mit Nils und Abendstorm in 3:01 Minuten.

War in diesen Kategorien kein einheimischer Aktiver dabei, so änderte sich das bei den Großpferden. Thomas Hensel, Veranstalter des Pferdetages, hatte sich viel vorgenommen. Dabei ging es ihm weniger um den Sieg, als darum, seine zwei Neuanschaffungen, die er erst seit drei Monaten besitzt, zu testen.

Die Schwarzwälder Kaltblüter, eine alte Rasse, die vornehmlich für die schwere Waldarbeit gezüchtet wurde und heute, dank ihrer Eigenschaften, wie Gutmütigkeit, Genügsamkeit und Langlebigkeit, als Freizeitpferde immer beliebter werden, ähneln zwar mit heller Mähne und Schweif den bekannten Haflingern, stehen allerdings als gefährdete einheimische Nutztierrasse auf der Roten Liste.

Max und Moritz schlugen sich bei ihrem ersten Wettkampf nicht schlecht. Bei elf Startern belegten sie einen beachtlichen fünften Platz. Sieger bei den Großpferden wurde in 2:13 Minuten Manuel Olitzsch aus Kleindröben mit Djego und Baya (Freiberger).

Dahinter kamen auf die Plätze zwei und drei, mit 14 bzw. 15 Sekunden Rückstand André Köhler aus Züllsdorf mit Silverdream und Sylvester (Edelblut Hafling) und Thomas Schemmel aus Herzberg mit Mercutio und Forest (Deutsches Sportpferd).

Zwischen den Wagenrennen wurde den Zuschauern einiges geboten. So tanzten die Klossaer Damen Line Dance, eine Hochzeitskutsche fuhr vor und lud Heiratswillige ein, endlich den entscheidenden Schritt zu tun, und das wohl letzte Einhorn aus den umliegenden Wäldern namens Sabrina war, samt Feenwesen Julia Thomas und Elf Gisela, eingefangen worden.

Die Veranstalter scheuten keine Mühe und holten sogar das letzte hier lebende Einhorn Sabrina samt Fee Julia (14 Jahre) aus dem Wald. Foto: E. Jochade

Auf Nachfrage, weshalb das Horn des Tieres immer mal seitlich wegkippte, hieß es, das käme auf dessen Stimmung an. Die schien sich sehr zu steigern, als es an den Höhepunkt des Tages ging, das Vierspänner-Fahren.

Drei Kandidaten stellten sich der Kunst, vier Pferdecharaktere unter ihren Willen zu bekommen. Maja, Mohi, Nerv und Niko wussten, worauf es jetzt ankam. Fast eine halbe Minute schneller als die Konkurrenz bewältigten sie den Parcours und stürmten, souverän geleitet von Thomas Hensel auf dem Bock, in nur 3:03 Minuten durchs Ziel.

Es folgten auf Rang zwei Manuel Olitzsch aus Kleindröben mit Baya, Djego, Prinz und Nelly (3:31 Minuten) und Matthias Buhle aus Seehausen mit Sarah, Miriam, Moritz und Sandro in 3:59 Minuten. Und bei der Ehrenrunde konnte auch Thomas Hensels Hund Manni wieder mit aufspringen, so wie er es eigentlich gewöhnt ist. (mz)

Quelle: http://www.mz-web.de  ©2017


Erste Hilfe Kurs Pe28.03.17, 13:39 Uhr tra Hansche frischt bei Senioren  in Klossa Verhaltensregeln auf

Von Ute Otto 28.03.17, 13:39 Uhr

 Erste Hilfe Kurs: Petra Hansche frischt bei Senioren in Klossa Verhaltensregeln auf

– Quelle: http://www.mz-web.de/26270358 ©2017

DRK-Ausbilderin Petra Hansche zeigt hier Senioren in Klossa, wie der Defibrillator angewendet wird.

Foto:  S. Gückel

Klossa - Die Stoppuhr läuft auf drei Minuten rückwärts, während Petra Hansche an der Puppe die Herz-Lungen-Wiederbelebung demonstriert. Im Halbsekundentakt drückt sie mit überkreuzten Händen und ganzer Kraft ihres Oberkörpers auf das Brustbein - 30 Mal - gibt dann Mund zu Mund zwei kräftige Atemstöße - und pumpt wieder 30 Mal und so weiter.

Es ist ein Auffrischungskurs in Erster Hilfe, für den die Hauptausbilderin des DRK-Kreisverbands Wittenberg in die Klossaer Gaststätte gekommen ist. Die Teilnehmer sind Senioren. Und die staunen jetzt über die Kraft und Ausdauer, die die Ausbilderin aufbringt. Erst recht, als Egbert Uhde, der die Stoppuhr im Blick hat, ruft: „Eine Minute ist um!“ Wirklich erst eine Minute?

Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes - in der Regel 12 Minuten nach Eingang des Notrufes in der Leitstelle - sollte die Herzdruckmassage durchgehalten werden. Die Senioren schütteln die Köpfe. Das schaffen wir nicht mehr, sagen ihre Blicke und Gesten.

„Sie schaffen das“, entgegnet Petra Hansche. Zumal sich bei der Herzdruckmassage mehrere Personen abwechseln könnten. „Da liegt ein Mensch unter ihren Händen, den sie retten können. Möglicherweise ist es sogar ein Mensch, den sie lieben.

Im Ernstfall wird in ihrem Körper so viel Adrenalin ausgeschüttet. Sie werden kämpfen, so gut es geht. Sie müssen keine Angst haben. Nur Nichtstun ist das Verkehrte.“

Einen Notruf absetzen, Hilfe herbeirufen, das steht mit am Anfang der Rettungskette und besonders für Senioren ist es wichtig, das parat zu haben. Die 112 zu wählen, könne man schon mit Fünfjährigen an einem Spielzeugtelefon üben und ihnen natürlich erklären, dass man das niemals nur zum Spaß tun darf.

„Sie können auch die Tasten ihres Telefons markieren. Teddy, Teddy, Elefant. Oder nach Ampelsystem.“ Oder schicken sie das Enkelkind zu den Nachbarn, dass die Hilfe organisieren.

Er habe das mit der Herzdruckmassage anders gelernt, meldet sich der 67-Jährige Hubert Klingauf zu Wort: „Bei uns hieß es nach 15 Mal drücken zweimal beatmen.“ Petra Hansche bestätigt, dass das früher tatsächlich so gewesen sei. Seit 2005 gelten allerdings neue Empfehlungen.

Der Einsatz des Defibrillators wird den Teilnehmern ebenfalls erklärt, um sie zu ermutigen, sich an das Rettungsgerät, das heutzutage in vielen öffentlichen Einrichtungen und Einkaufszentren zu finden ist, heranzuwagen. „Aber der Defibrillator gibt nur einen Impuls, um das Herz bei Kammerflimmern wieder in den Takt zu bringen. Er ist eine Unterstützung, aber er ersetzt nicht die Herzdruckmassage!“, erklärt die Ersthilfe-Expertin.

 Erich Trojandt übt die Herzdruckmassage. Seit 2005 gelten dafür andere Empfehlungen.

Foto: S. Gückel

„Ich finde es fantastisch, dass sich Menschen in dem Alter so für die Erste Hilfe interessieren“, sagt die Ausbilderin am Ende der zweistündigen Veranstaltung. Schon der erste Seniorenkurs in Wittenberg sei sehr gut angenommen worden und auch hier in Klossa seien die Teilnehmer sehr interessiert und aufnahmebereit.

Neben allgemeingültigen Regeln der Ersthilfe wird im Seniorenkurs auch auf altersspezifische Vorfälle eingegangen. Stürze, Brüche, Zuckerschock, Anzeichen für Schlaganfall und Herzinfarkt. Die Teilnehmer werden auch sensibilisiert, auf ihre Nachbarn zu achten, ruhig mal zu klingeln, wenn die Rollos im Nachbarhaus entgegen aller Gewohnheiten tagsüber geschlossen bleiben.

Egbert Uhde, Feuerwehrmann bei der Bundeswehr in Holzdorf, hat das Erste-Hilfe-Seminar für die Senioren des Ortes organisiert. Er habe in der Zeitung gelesen, dass das DRK solche Kurse anbietet. „Ich habe schon oft gehört, dass jemand gesagt hat, er habe Angst, dass ihm was passiert und niemand weiter sei zu Hause“, erzählt er. „Oder manche trauen sich nicht mehr die Enkelkinder zu nehmen, weil die sich beim Toben verletzten können.“

Einige der Teilnehmer fahren selbst noch Auto und sollten auch daher das Erste-Hilfe-Wissen parat haben. Aber, so sagt Petra Hansche: „Ob Kraftfahrer, im Sport, im Beruf oder zu Hause - die Rettungskette ist immer gleich. Das muss sitzen. Und die meisten Unfälle passieren nicht auf der Straße, sondern im häuslichen Bereich.“

„Sehr lehrreich“ fand Gerda Hensel den Vormittag. „Ich bin ja selbst pflegebedürftig“, erzählt die 80-Jährige. „Aber das hier hat mit doch einiges gebracht. “ Ebenso sieht es Gisela Elstermann. „Ich bin ja in dem Alter, wo man schnell mal in die Situation kommt, Hilfe zu brauchen.“

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Grundkurse für alle offen

Die Rettungskette hat fünf Glieder, wobei diese ohne Zeitverzug ineinandergreifen: Sofortmaßnahmen (Sicherung/Eigensicherung) - Notruf - Erste Hilfe - Rettungsdienst - Krankenhaus.

Der Erste-Hilfe-Grundkurs beim DRK-Kreisverband Wittenberg umfasst neun Unterrichtsstunden. Der Nachweis ist erforderlich für den Erwerb des Führerscheins aller Klassen, aber auch für Übungsleiter und Trainer im Sport, für das Medizinstudium, für bestimmte Berufsausbildungen und für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst. Offen ist der Erste-Hilfe-Kurs aber grundsätzlich für alle Interessierten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Eltern, Tagesmütter, Babysitter, Au-pairs, Erzieher, Lehrer können auch einen neunstündigen Kurs „Erste Hilfe am Kind“ belegen. Auch hier sind keine Vorkenntnisse der Teilnehmer nötig. Zusätzlich werden bei dem Lehrgang Grundkenntnisse über das richtige Verhalten bei Vergiftungen und Fieberkrämpfen vermittelt.

Nähere Informationen über die Kurse sind zu finden unter www.drk-wittenberg.de

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Quelle: www.mz-web.de

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Mönchenhöfe und Klossa: Traum von der Brücke lebt weiter

Von Sven Gückel    07.03.17, 10:41 Uhr

 Maik Schwenk (l.) und sein Sohn Sam sowie Ehefrau Susann mit Charlie, aber auch Robert Schiepe und Ortswehrleiter Arno Jantz (2.v.r.) hoffen auf eine neue Brücke.

Foto: Sven Gückel
 
Mönchenhöfe/Klossa -
Einmal im Jahr symbolisieren zwei Wassersäulen über die Schwarze Elster in Mönchenhöfe und Klossa die Hoffnung auf eine Brücke. 
Trotz schwindender Chancen geben die Einwohner beider Orte die Zuversicht nicht auf, dass ihr Wunsch eines Tages doch in Erfüllung gehen könnte.
In den Ohren der Gäste klingt das laute Brummen der Pumpen wie Musik.
Behäbig rattern die Motoren vor sich hin, ziehen bis zu 800 Liter Wasser in der Minute aus der Schwarzen Elster, um es wenige Meter weiter im hohen Bogen wieder über den Fluss zu speien.
Das Spektakel sieht nicht nur fulminant aus, es hat vor allem symbolischen Charakter.
Denn seit nunmehr 14 Jahren wollen die Einwohner von Mönchenhöfe und Klossa zeigen, dass sie den Kampf um eine Brücke über den Fluss noch nicht aufgegeben haben.
Wenngleich auch das Vertrauen in den Erfolg des Unternehmens bei einigen schon leicht schwindet.

Diese Schwimmwesten wollen die Feuerwehrleute nicht brauchen.
Foto: Gückel
 
„Es gab Versprechen von Seiten der Stadt Jessen, dass man sich für eine Fußgängerbrücke einsetzen will. Davon ist heute aber nichts mehr zu hören“, bedauert Arno Jantz, Ortswehrleiter in Mönchenhöfe.
Sein Amtskollege von der anderen Flussseite, Egbert Uhde, ist da noch optimistischer. „Ich glaube, es fehlt nur eine Initialzündung, um das Vorhaben auf den richtigen Weg zu bringen“, gibt sich Klossas Ortswehrleiter zuversichtlich.
Um die Idee weiter hoch zu halten, zahlen beide Orte die erzielten Einnahmen des Brückentages auf ein separates Konto ein. Würstchen, Bier und geräucherte Forelle haben neben dem kulinarischen Genuss so einen doppelten Effekt.
In Klossa nutzte man die Veranstaltung gleichsam, um Interessierten das 2015 erneuerte Schöpfwerk zu zeigen und dessen Funktionsweise zu erläutern.
Eine Aufgabe, die Uwe Simon, Mitarbeiter des Landesamtes für Hochwasserschutz, übernahm. Sinn des Schöpfwerkes ist es, zu hohes Binnenwasser abzuziehen und in die Schwarze Elster zu befördern.
Die dafür vorgesehenen zwei Pumpen mit einer Leistung von 1.800 Kubikmetern in der Stunde werden eingeschaltet, sobald der Pegel in Löben bei 1,20 Metern liegt, erklärte Simon seinen Zuhörern.
Dass eine Brücke auch die Schlagkraft der beiden Ortswehren erhöhen würde, steht für Arno Jantz schon jetzt fest. „Die Einsatzfähigkeit unser Wehr ist aus personeller Sicht nur ab dem Abend möglich.
Gäbe es aber eine Brücke, ließen sich Kräfte bündeln, wovon auch die Feuerwehren profitieren würden“, betont er.
So aber wird sich an der aktuellen Situation vorerst wohl nichts ändern. Dafür nutzen die Kameraden beider Seiten den Brückentag, um ihre Wehren einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und zugleich Brandschutzelemente zu üben.
Am Klossaer Ufer etwa bauten die Kameraden einen provisorischen Wassermonitor auf. Er kommt zum Einsatz, wenn über einen längeren Zeitraum größere Mengen an Wasser auf eine bestimmte Stelle gebracht werden müssen. (mz)
 
1969 abgerissen
 
Der Traum von einer Brücke über die Schwarze Elster zwischen Mönchenhöfe und Klossa hat einen realistischen Hintergrund.
Zwischen 1954 und 1969 existierte bereits eine solche Brücke, die durch schweres Gerät aber beschädigt und anschließend abgerissen wurde.
 
Quelle: http://www.mz-web.de ©2017
 

Dorffest Klossa Dorftratsch als Amüsement

von Klaus Adam am 07.07.16, 18:03 Uhr

Die Klossaer Elstersänger unter Leitung von Bernd Scheibe  (an der Gitarre) gestalteten gleich zwei Blöcke. Foto: Adam

Klossa - „Diesmal waren sie recht zahm“, merkt Wilfried Globig, der Klossaer Ortsteilbeiratsvorsitzende, am nächsten Tag an. Die drei Klossaer Originale (Ute Klick, Ina Hobritz und Edith Trojandt) haben gar nicht so vom Leder gezogen, wie sonst. „Aber die Klossaer wollen das nicht missen“, sagt Globig.

Sonntag gab es beim Dorffest in Klossa noch eine spaßige Versteigerung von gesponserten Dingen, aber auch von Gegenständen, die man loswerden wollte. Foto: Adam

Die drei Frauen nehmen regelmäßig zum Dorffest die Begebenheiten satirisch aufs Korn, die sich seit dem letzten Mal so ergeben haben. Die ältere unter den Dreien hatte wieder einen selbst gebrannten Schnaps dabei, dem sie und ihre „Tratschpartnerinnen“ währenddessen gern und oft zusprachen. „Ich habe eine neue Sorte gemacht, mal sehen, ob ihr rauskriegt, was das ist.“ Rhabarberschnaps war’s.

„Bei meinem Nachbarn, da ist manchmal was los“, erzählte Edith Trojandt, „da war Taubenausstellung. Und die hatten so’ne schönen Preise. Aber die rannten alle draußen noch rum. Alle, die ’nen Preis gewonnen hatten, mussten sich die selber einfangen. Was denkt ihr denn, was do los war.“

„Und bei Steffens Lothar, da war der Fuchs zum Frühstück. Jetzt hütet er die Übriggebliebenen.“ „Bei uns ist eben alles anders. Woanders werden die Gänse gehütet, bei uns eben die ,Hünner‘“, kommentierte das Ina Hobritz.

Solcherart Neuigkeiten aus dem Ort gab es zuhauf von den Dreien. Unter anderem auch, dass Susann Globig just an diesem Tag ihren 30. Geburtstag feiert. Dafür erhielt sie vor versammeltem Publikum einen Blumenstrauß.

Zum Dorffest in Klossa wurde das Programm selbst kreiert: Die Sportfrauen zeigten ihr Können. Foto: Adam

Mit dem Heimatlied und dem Sängerlied hatten die Herren der Klossaer Elstersänger den Heimatabend musikalisch eröffnet. Dahinter verbergen sich einige gestandene Herren, die sich musikalisch um den pensionierten Schweinitzer Musiklehrer Bernd Scheibe scharen. „Ich bin ganz stolz auf meine Männer“, sagte der an einer Stelle, „dieses Lied haben sie vierstimmig gesungen.“ „Dieses Lied“ war der „schwarze Kater Stanislaus“.

In einem Medley übrigens, in dem es ausschließlich um die Tiere ging, die es auch im Dorf gibt. Mit einem Western-Medley in Line-Dance-Manier erinnerten die Sportfrauen an den erst jüngst wieder erlebten Pferdetag im Ort. Der zieht bekanntlich stets zuhauf Besucher an. Bodo Weber und Helga Gronewold ließen die Festgäste dann an ihren Erlebnissen beim Theaterbesuch teilhaben. Der letztlich so ausging, dass beide doch aus dem Theater flüchten und zum Fußballspiel gehen. Was ihm sowieso lieber war.

Selina Weber brachte als Solistin am Saxophon eine Zäsur in das Festprogramm. Genauso wie kurz vor Schluss Saskia Pink aus Leverkusen, die als Funkenmariechen flott über die Bühne wirbelte. Als sie in den Spagat sprang, verzogen einige im Publikum schmerzvoll die Gesichter. (mz)

Optimismus beim Hochwasserschutz

„Wir hoffen, dass es mit dem Bau des Hochwasserschutzes weitergeht“, meint Ortsteilbeiratschef Wilfried Globig auf die Frage nach Neuigkeiten aus Klossa. „Es geht um das Stück, das noch fehlt. Genau da, wo seinerzeit das Wasser rübergelaufen ist.“ Die Arbeiten ruhten derzeit aus Umweltschutzgründen, so berichtet Globig. Die Klossaer hoffen aber darauf, dass der Bau des letzten Teilstückes so schnell es geht vollzogen wird. „Das Zusammengehörigkeitsgefühl im Ort ist seht gut“, meint Globig.

Quelle: www.mz-web.de

Klossa -

„Diesmal waren sie recht zahm“, merkt Wilfried Globig, der Klossaer Ortsteilbeiratsvorsitzende, am nächsten Tag an. Die drei Klossaer Originale (Ute Klick, Ina Hobritz und Edith Trojandt) haben gar nicht so vom Leder gezogen, wie sonst. „Aber die Klossaer wollen das nicht missen“, sagt Globig.

– Quelle: http://www.mz-web.de/24357826 ©2016

Dorffest Klossa Dorftratsch als Amüsement

– Quelle: http://www.mz-web.de/24357826 ©2016

 

Zempern in Klossa Zu "Annemarie" auf der Straße tanzen

03.02.2016 18:38 Uhr

Auch bei Edith und Erich Trojandt fiel die bunte Truppe ein. Aber die Hausherren waren gut vorbereitet.
(BILD: E. Jochade)

Zempern in Klossa: Zu "Annemarie" auf der Straße tanzen | Jessen - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
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(BILD: E. Jochade)

Zempern in Klossa: Zu "Annemarie" auf der Straße tanzen | Jessen - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
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Auch bei Edith und Erich Trojandt fiel die bunte Truppe ein. Aber die Hausherren waren gut vorbereitet. (BILD: E. Jochade)

Von Evelyn Jochade

Der Klossaer Nachwuchs heimst reichlich Zemper-Süßigkeiten ein. Auf den Straßen erlebten sie viele kleine Abenteuer.

Klossa.

Im Elster-Dörfchen Klossa gab es kaum ein Haus, welches nicht auf die Kinder-Zemper-Mannschaft vorbereitet war. Überall, wo die fantasievoll Gekleideten anklopften oder klingelten, gab es sowohl etwas in die Klimperkasse als auch reichlich Süßigkeiten und Getränke in den mitgeführten Kinderwagen.

Gudrun Weinhold erwartete die „Gabenbettler“ bereits mit einem großen Beutel voller Bonbons und Schokolade, auch etwas „bedrucktes Papier“ für die Kasse, die am Ende voll war, aber gar nicht klimperte. Seit morgens zehn Uhr waren die Wanderer in Sachen Fasching unterwegs. Einmal die Hauptstraße hoch und auf der anderen Seite wieder herunter.

Kleine Imbiss als Stärkung

Da freute sich das Zempererherz, wenn, wie bei Edith und Erich Trojandt auch ein kleiner Imbiss nebst Getränken angeboten wurde. Zusätzlich beglückten sie die Erwachsenen mit selbst gemachtem Glühwein, dem eifrig zugesprochen wurde. Dies führte dazu, dass auf dem Weg zum nächsten Hof gleich mal „Annemarie“ auf der Straße getanzt wurde, denn die Musik führte man ja im zweiten Kinderwagen mit.

Bei allem Spaß klang ihnen sicher noch die Kritik von Erich Trojandt in den Ohren, der zu der Anzahl von acht mitlaufenden Kindern meinte: „Das müssten mehr sein. Aber die jungen Leute sind doch zu faul, welche zu machen. Bei uns war das früher anders. Wir hatten alle mindestens zwei.“

Auf Kinder folgen die Erwachsenen

Das Zempern (auch Zampern) ist laut Wikipedia ursprünglich eine alte sorbische Tradition in der Lausitz gewesen. Das Wort stammt vom sorbischen „Heischen, Einfordern“ (camprowanje) ab. Entstanden ist der heutige Brauch, der jährlich vor oder in der Fastnachtszeit stattfindet, aus vorchristlichen Glaubensformen, Fruchtbarkeits-, Begrüßungs- und Vertreibungszaubern. Vertreiben sollte das Zempern neben Dämonen auch den Winter, sowie den Frühling empfangen. Die lustigen Gesellen in bunten Kostümen und Masken erheischen bei den Dorfbewohnern Zutaten fürs Zemperessen. Dominierten früher alte Vermummungen, so sind heute der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Davon kann man sich auch am Samstag ab 9.30 Uhr beim Erwachsenen-Zempern in Klossa überzeugen.

Wie sollte das aber gehen, wenn wie hier der Hase mit einer Riesen-Erdbeere kuschelt und der Pfarrer sich in eine Riesenspinne verliebt? Zumindest an diesem Tag war das Problem nicht zu lösen, zumal die Anwesenheit eines lebenden Neandertalers sowieso eine Sensation darstellte. Am Fundort der Knochen dieses Urmenschen, bei Mettmann in Nordrhein-Westfalen, kann sich jeder überzeugen, dass diese Linie der Menschwerdung ausgestorben ist. Was es alles gibt! Sogar seine Keule hatte der in Klossa über die Jahrtausende gerettet.

Schabernack auf der Straße

Verwunderlich ebenso eine Frau, die im Bademantel mithüpfte. Sie sei die „Nichtgeduschte“, hieß es, und dass sie dringlich eine Duschgelegenheit suche. Bei Familie Klassen habe sie die Sauna angeboten bekommen, aber das war ihr zu heiß. Nicht immer konnte die richtige Straßenseite eingehalten werden.

So hatte der Wind gegenüber das große Hoftor bei Familie Elstermann aufgedrückt und die beiden großen Hunde wären fast frei gekommen, hätte nicht eine große schwarze Katze sich ihnen todesmutig entgegen gestellt und unter Mühen die Torflügel wieder geschlossen. Man stelle sich vor, eine Miez sperrt kräftige Hunde ein. Das geht sicher nur in der fünften Jahreszeit.

Nicht nur dann aber lieben die Klossaer offensichtlich Pizza. Wohl aus diesem Grund oder einem anderen, haben sie Heike in ihre Mitte aufgenommen. „Das ist die Neue in Klossa“, so wurde sie vorgestellt. „Die ist erst seit drei Monaten hier und noch am Eingewöhnen. Aufgenommen haben wir sie nur, weil sie gut Pizza backen kann.“ Die so Beschriebene nickte dazu mit ihrem Hut, auf dem detailgetreu eine solche italienische Köstlichkeit dargestellt war.

Am Ende der mehrstündigen Zempertour fanden sich die Mitglieder der bunten Schar mit Mann und Maus im Dorfkrug ein, um sich zu stärken und die Gaben der Klossaer zu bestaunen. Kleinlich hatten die sich auch dieses Jahr nicht gezeigt. Alles, vom Bargeld bis hin zu den Süßigkeiten, soll wieder für Kinderfeiern verwendet werden. Für Ostern, Kindertag, Weihnachtsfeier. Die Nichtgeduschte übrigens kam freudestrahlend bei Kneiper Egbert Uhde aus der Toilette ... (mz)

Quelle: www.mz-web.de


Sanierung der Klossaer Kirche

Historische Fassade erneuert

Uhr

Die Raseneisenstein-Kirche dominiert das Ortsbild von Klossa und besticht vor allem mit ihrer Schweifhaube auf dem Glockenturm. (BILD: Thomas Christel)

Von Detlef Mayer

An der Klossaer Kirche wurden die schwierigen Bauarbeiten an der Fassade nun weitestgehend abgeschlossen. Die rund vierwöchige Maßnahme wurde durch Fördergelder finanziert.

Klossa

„An der Klossaer Kirche haben wir gleich mal acht verschiedene Putzreste aus acht Epochen vorgefunden.“ So beschreibt Michael Zwiersch vom baubegleitenden Ingenieurbüro Eule in Jessen die Besonderheit bei den inzwischen abgeschlossenen Sanierungsarbeiten (Ende September läuft der Bewilligungszeitraum aus) an der Außenhülle dieses Gotteshauses. Die Spanne, aus der die Putze stammen, reicht laut dem Diplom-Bauingenieur vom 13. bis zum 20. Jahrhundert.

Die Herausforderung lautete, die alten Reste in die neue Verputzung zu integrieren. Für diese etwa vierwöchige Maßnahme wurde wegen ihrer einschlägigen Erfahrungen auf dem Gebiet die thüringische Restaurierungs-Firma von Marko Hersel engagiert. Ihr Vorgehen in Klossa war sehr diffizil.

Die aufwändigen Putzarbeiten an der Südfront wurden von der Firma Marko Hersel (links) aus dem Eichsfeld ausgeführt. Hier bringen der Firmenchef und Dimitri Reibestein gerade nach alter Methode den Borstenspritzputz auf. (BILD: Thomas Christel)

Die Fassade des Kirchenschiffs - wobei hauptsächlich die Südfront in Angriff genommen wurde, für die ebenfalls sanierungsbedürftige Nordseite und den Giebel vom Schiff reichten die Finanzen diesmal nicht - musste gereinigt werden. Lockere Putzfragmente nahm man ab. Dabei wurde ohne maschinelle Unterstützung vorgegangen, Hammer und Meißel bestimmten das Bild in dieser Sanierungsphase. Einige der alten erhaltenswerten Putzteile erfuhren dann eine Verfestigung. Zudem wurden Vertiefungen ausgezwickelt, wie Michael Zwiersch dieses Vorgehen bezeichnet, und Risse saniert. „Das war nötig, um eine relativ einheitliche Oberfläche zu schaffen und darauf aufbauend eine gleichstarke Putzdicke zu erreichen“, begründet der Fachmann diesen Ansatz. „Das wiederum ist wichtig für ein gleichmäßiges Trocknen, ohne dass Risse entstehen.“

Noch eine Besonderheit gab es bei der Sanierung am Klossaer Gotteshaus: Für die Putzarbeiten musste nicht nur ein Gerüst gestellt werden. Da bei der sommerlichen Hitze die Gefahr bestand, dass der frisch aufgetragene Kalkputz regelrecht verbrennt, verhängte man das Gerüst mit Jutebahnen und sicherte sie zusätzlich durch eine Plane als äußere Hülle. Das Jute-Vlies ließ sich dann gut anfeuchten, wodurch ein günstiges künstliches Klima entstand, welches das Putzen erleichterte und Komplikationen vermied.

Die aufwändigen Putzarbeiten an der Südfront wurden von der Firma Marko Hersel (links) aus dem Eichsfeld ausgeführt. Hier bringen der Firmenchef und Dimitri Reibestein gerade nach alter Methode den Borstenspritzputz auf.

(BILD: Thomas Christel)

Für den eben erwähnten Kalkputz kam leicht gelblicher Sand aus einer Wittenberger Grube zum Einsatz. „Der Denkmalschutz legt Wert darauf, einheimische Sande zu verwenden“, erläutert Michael Zwiersch diesen Fakt. Dem Sand wurden hydraulischer Kalk und Sumpfkalk zugesetzt. „Diese drei Bestandteile ergeben einen weichen Kalkputz“, beschreibt der Bauingenieur das Ergebnis. „Früher in der DDR wurde mal Zement verwendet, der ist viel zu hart. Wir haben es hier mit einem Mauerwerk aus Raseneisenstein und Ziegeln zu tun, das verträgt nur einen weichen Putz. Raseneisenstein ist auch weichporig und die alten Putze und der neue müssen sich miteinander vertragen.“

Für das Sanierungsprojekt in Klossa sind 86 000 Euro veranschlagt, 33 000 Euro davon kommen als Förderung vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten. Das Gros sind Eigenmittel von Kirchenkreis und Kirchengemeinde. Zu der bereits 2014 begonnenen Maßnahme gehörten neben der teilweisen Fassadensanierung auch Dachreparaturen im Traufbereich des Kirchenschiffs, einschließlich Montage von Dachrinnen und Fallrohren, das Erneuern der Firsteindeckung vom Schiff sowie das Überarbeiten der Verschieferung am Glockenturm. Aufgearbeitet wurden auch die Fenster und die Haupteingangstür vom Kirchenschiff. (mz)

Gotteshaus aus dem 19. Jahrhundert
Kirche Klossa

Klossa ist ein Stadtteil von Jessen, in der Kirchenstruktur gehört es zum Pfarramt Schweinitz. Das Gotteshaus stellt das dominierende Gebäude im Dorf dar und befindet sich in der Ortsmitte. Die kleine Saalkirche, ein einschiffiger Massivbau aus Raseneisensteinen mit teilweiser Ziegelausmauerung, steht unter Denkmalschutz.

Der Kirchensaal besitzt einen geraden Ostschluss. Die Bauzeit wird, unter anderem wegen der charakteristischen Drei-Fenster-Gruppe, dem 13. Jahrhundert zugeordnet. An der Nordseite sind eine Putzritzung sowie ein vermauertes Fenster auszumachen, an der Südseite zwei gedrückt spitzbogige Pforten. Um 1714 hat man diverse Fenster erweitert.

Am Westgiebel befindet sich ein quadratischer Glockenturm. Er wurde 1910 erneuert. Dieser Turm besteht aus massivem Mauerwerk und hat eine verschieferte Schweifhaube. Besagte Verschieferung beginnt auf der Glockenstuhlebene. Der Innenraum der Kirche wird von einer hölzernen Tonne gebildet, in die man eine Empore und einen mittelalterlichen Blockaltar eingebaut hat. In der Barockzeit (um 1714) wurden verschiedene Ausstattungen erneuert. Zum Beispiel kam die polygonale hölzerne Kanzel mit gedrehten Ecksäulen hinzu.

Quelle: www.mz-web.de


Stadtverwaltung

Zwei neue Auszubildende begrüßt

Uhr

In der Stadtverwaltung Jessen wurden die beiden neuen Auszubildenden begrüßt. (BILD: Thomas Christel)

Die Stadtverwaltung Jessen hat zwei neue Azubis: Franziska Becker aus Jessen und Artur Klassen aus Klossa im Jessener Rathaus wurden von Bürgermeister Jahn begrüßt.

Jessen

Herzlich begrüßt wurden in dieser Woche Franziska Becker aus Jessen und Artur Klassen aus Klossa im Jessener Rathaus von Bürgermeister Michael Jahn (SPD). Die beiden jungen Leute beginnen eine Lehre als Verwaltungsfachangestellte über einen Zeitraum von drei Jahren. Die 19-jährige Franziska Becker hat erfolgreich das Jessener Gymnasium besucht. Der 24-jährige Artur Klassen hat bereits eine Ausbildung als Karosserie- und Fahrzeugbauer hinter sich, war ein halbes Jahr bei der Bundeswehr und wollte eigentlich in den Polizeidienst, wofür er aber aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt wurde. Jetzt ist sein Wunsch eine mögliche Karriere beim Ordnungsamt der Stadt. (mz)

Quelle: www.mz-web.de


Dorffest Klossa

Unterhaltsames an drei Tagen

Uhr

Beim Dorffest wird auch gesungen. (BILD: Archiv/Jochade)

In Klossa wird am Wochenende das 127. Dorffest gefeiert. Neben dem traditionellen Bändertanz gibt es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche andere Programmpunkte.

Klossa

Ab Freitag feiern die Klossaer das 127. Dorffest. Deshalb werden sie am Abend ab 19.30 Uhr mit dem Spielmannszug aus Schweinitz zum Festplatz ziehen. Dort spielt dann „Accord B“ zum Tanz. Am Sonnabend ab 14 Uhr wollen Mädchen gegen Jungs Fußball spielen. 14.30 Uhr wird an die Kaffeetafel gebeten. Eine Stunde später beginnt der Bändertanz. Besondere Unterhaltung ist ab 19 Uhr angesagt. Da startet der Heimatabend. Anschließend wird wiederum zum Tanz gebeten, zu Diskomusik. Der Sonntag hält ab 10.30 Uhr den Frühschoppen bereit. Gegen Mittag gibt es wieder einen Wettbewerb im Würstchenschnappen und ab 13 Uhr läuft die traditionelle Versteigerung. Am Sonntag wird sich zudem eine Hüpfburg auf dem Festplatz befinden. (mz)

Quelle: www.mz-web.de

Beim Dorffest wird auch gesungen.
(BILD: Archiv/Jochade)
In Klossa wird am Wochenende das 127. Dorffest gefeiert. Neben dem traditionellen Bändertanz gibt es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche andere Programmpunkte.

Dorffest Klossa: Unterhaltsames an drei Tagen | Jessen - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
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Dorffest Klossa Unterhaltsames an drei Tagen
01.07.2015 14:01 Uhr

Dorffest Klossa: Unterhaltsames an drei Tagen | Jessen - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
Dorffest Klossa Unterhaltsames an drei Tagen
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Klossaer Pferdetag Knackige Kutschen-Kurven am Pfingstsonntag

Uhr | Aktualisiert 25.05.2015 20:41 Uhr

Thomas Hensel siegte mit seinen Haflingern Nerv, Nico, Maja und Moki.

(BILD: Jochade)

Von
Die Klossaer feiern am Pfingstsonntag den Pferdetag. Lokalmatador Thomas Hensel siegt im Wettbewerb bei den Vierspännern.
Klossa

Manche Kurvenfahrten der Gespanne sahen schon waghalsig aus an diesem Pfingstsonntag. Aber ihre Lenker hielten die Zügel fest im Griff und bugsierten sowohl die Zwei- als auch die Vierspänner sicher durch die Hindernisse. Fehler gab es aber doch einige - und wenn es nur ein von der abgeschnittenen Spitze eines Verkehrskegels abgestürzter Tennisball war.

Die Klossaer waren im Erfinden von Schwierigkeiten wieder erstklassig. Da ging es um blaue Tonnen herum, genauso wie im Slalom durch die am Rande stehenden Bäume. Selbst durch einen Blätterwald aus extra gestecktem Maigrün war zu fahren und in zwei verwinkelten Schikanen, eine direkt vor den Zuschauerbänken, konnten die Gespannführer und ihre Mitkämpfer Geschicklichkeit beweisen. Apropos Zuschauerbänke. Die kamen wieder von der Stadt Jessen, dessen Bürgermeister, Michael Jahn, den Klossaer Pferdetag eröffnete. Den neunten mittlerweile. Verständlich, dass die Veranstalter mit einem Auge schon auf das nächstes Jahr anstehende Jubiläum schauen. Das soll alles bisher da Gewesene toppen, war zu hören. Mit allem, was man mit Pferden machen kann und früher gemacht hat. Aber auch die neunte Ausgabe gefiel den über 1 900 Gästen außerordentlich. Das Gespann-Fahren und das Drumherum. Anne Hoffmann aus Buschkuhnsdorf kommt schon mehrere Jahre zum Pferdetag und fand, „dieses Jahr ist das Angebot an Ständen größer und noch schöner“. Damit meinte sie nicht nur das Eis der Familie Roik aus Wiederau sondern es gab tatsächlich neben der Hauptveranstaltung einiges zu sehen, zu kaufen und für die Jüngsten zum Spielen. Eine Kletterburg aus Heuballen zu besteigen, machte den Kindern ebenso Spaß, wie auf einem Pony oder einem Esel zu reiten. Die Erwachsenen erfreuten sich dann doch lieber an kunstgewerblichen Dingen, wie die aus Steffi Fuchs’ Dixfördaer Malerstübchen. Passend zum Pferdetag hatte sie Wassereimer mit Pferdemotiven verschönt. Am kleinen Stand von Nick Westphal aus Seehausen (Niedergörsdorf) kam Sabine Hirsch mit dem gelernten Tischler ins Gespräch. Seine aus verschiedensten Hölzern hergestellten Schmuckgegenstände oder auch Frühstücksbretter zeugten von viel Verständnis für das Naturmaterial. Im Hauptberuf arbeitet der junge Mann als Leiter einer Kindereinrichtung.

Das Schaf ziert sich beim Wiegen etwas.

(BILD: jochade)

Und während einige Gäste von Stand zu Stand im angenehmen Schatten der hohen alten Bäume schlenderten, hatten die Zuschauer auf den Bänken die Kleinpferde gesehen und bewunderten nun die Vorführung des Sporthundevereins Jessen e.V. Hans-Jürgen Wolf erklärte hier die „Hohe Schule“ des Hundegehorsams. Angst musste man also nicht um den Mann mit dem dick bandagiertem Arm haben, der betont aggressiv auftrat. Doch alles ging gut.

Auch das anschließende rasante Vierspännerfahren bei dem die Einheimischen mit Thomas Hensel einen viel beklatschten Sieger feiern konnten. (mz)

Quelle: www.mz-web.de


Landwirt findet verwesten Kadaver Toter Wolf am Ortsrand von Klossa?

Uhr | Aktualisiert 31.03.2015 15:11 Uhr

Leuchtende Augen bei Nacht - das Rudel im Raum Göritz-Klepzig

(BILD: Landesamt für Umweltschutz/Landesforstbetrieb)

Von
Ein Landwirt hat einen stark verwesten Kadaver in Klossa entdeckt. Es könnte sich dabei um einen Wolf handeln. Erst am Montag hatte ein Jagdpächter einen erschossenen Wolf in Wiepersdorf entdeckt.
 
Wie erst jetzt bekannt wurde, hat ein Landwirt in der Nähe der Schweineställe in Klossa bereits Anfang des Monats den stark verwesten Kadaver eines Tieres entdeckt. Da die Vermutung bestand, dass es sich dabei um einen Wolf handeln könnte, wurde die Obere Naturschutzbehörde informiert, die sich des Fundes annahm. Noch in dieser Woche soll der mittlerweile eingefrorene Kadaver an das Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin zur weiteren Untersuchung übergeben werden. Erst danach lässt sich mit Sicherheit sagen, ob der Körper ein Wolf war oder doch ein Hund. Der gegenwärtige Zustand des Kadavers lässt genauere Rückschlüsse noch nicht zu. (mz)
 
 

Klossa Gastwirt ärgert sich über unseriöse Post

Uhr | Aktualisiert 10.03.2015 13:30 Uhr
 
Von
Egbert Uhde, Betreiber des Dorfkrugs in Klossa, wäre beinahe auf das Angebot einer Firma aus Berlin hereingefallen, die mit Einträgen in Firmenregister-Portale wirbt. Für die Datenweitergabe wären fast 600 Euro fällig gewesen.
Jessen

Egbert Uhde ist aufgeregt bei seinem Besuch in der MZ-Redaktion in Jessen. Nervös wedelt er mit einem Schreiben in der Hand und hält mit seinem Unmut nicht hinter dem Berg. „Wenn wir nicht aufgepasst hätten, hätten wir viel Geld für etwas bezahlen müssen, was wir gar nicht brauchen und wollen.“

Unangeforderte Post aus Berlin

Was war passiert? Uhde, der in Klossa den „Dorfkrug“ betreibt, bekam dieser Tage Post aus Berlin. Ein auf den ersten Blick sehr amtlich wirkendes Schreiben kam zum Vorschein, Absender war die GES Registrat GmbH Berlin. Anliegen der unangeforderten Post: Uhde sollte die auf dem Brief stehenden Angaben zu seiner Gaststätte kontrollieren, gegebenenfalls korrigieren, diverse Ergänzungen (Homepage, E-Mail etc.) vornehmen und alles zurücksenden. „Zum Glück habe ich mir das Ganze noch mal in aller Ruhe durchgelesen und so auf der rechten Seite entdeckt, dass ich viel Geld losgeworden wäre, hätte ich reagiert“, so Uhde.

Und tatsächlich, in diesem Teil des Schreibens (im kleineren Text) ist angegeben, dass man bei einer Vervollständigung der Daten und dem Zurücksenden des Formulars mit der Berliner Firma einen Zweijahresvertrag eingeht. Dieser kostet 588 Euro für zwölf Monate. Egbert Uhde ist sauer. „Ich bekomme Post von einem Unternehmen, das ich nicht kenne. Dann ist der Brief so gestaltetet, dass man auf den ersten Blick fast denken könnte, da schreibt eine Behörde.“ Für den Klossaer ist der Fall klar: „Meiner Meinung nach geht es dieser Firma nur darum, mit Gewerbetreibenden Verträge abzuschließen, um schnell und einfach Geld zu kassieren. Auf den ersten Blick erschließen sich die Feinheiten nicht.“

Wie die GES Registrat GmbH Berlin ihr Angebot erklärt und was der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität davon hält, lesen Sie auf der nächsten Seite.

Pauschal nicht zu beantworten

Ist das wirklich so? Pauschal kann man dies wiederum nicht sagen und dem Berliner Unternehmen vorwerfen. Denn in dem Schreiben steht es ausdrücklich: „Eintragungsangebot zur Empfehlung Ihres Betriebes“. Ferner gibt es eine „Leistungsübersicht/Eintragungsdarstellung“, die jährlichen Kosten sind genau benannt. Und es wird auch darauf verwiesen, dass keine Geschäftsbeziehungen zwischen der Berliner GmbH und dem jeweiligen Adressaten bestehen und es sich um einen für beide Seiten unkündbaren Zweijahresvertrag handelt.

Problem ist allerdings: Wer zuerst einen eher flüchtigen Blick auf den Brief wirft, bleibt automatisch an der fettgedruckten Zeile „Ergänzen oder korrigieren Sie bei Annahme fehlende oder fehlerhafte Daten“ hängen. Auch wohin eine Antwort gehen soll, ist fettgedruckt, ebenso die Info „Muss durch Sie ergänzt werden“. Und dieses Wörtchen „Muss“ - in Verbindung mit der doch sehr amtlichen Aufmachung - suggeriert eine sofortige Erledigung und Rücksendung. Nur wer sich die Zeit nimmt und nicht schreckhaft reagiert, entdeckt im Kleingedruckten die Angabe, dass es sich um ein Angebot handelt. Sprich, wer nicht reagiert, macht nichts falsch. Denn eine Pflicht zu antworten besteht nicht. Also könnte man ja sagen, dass derjenige, der sich nicht alles richtig durchliest, selber Schuld hat. Es ist schließlich bekannt, dass man sich alles genau durchlesen muss.

Heftige Diskussionen im Internet

Im Internet wird die Verfahrensweise der Berliner heftig diskutiert. Die gegenseitigen Vorwürfe in diversen Foren sind groß. Da melden sich Gewerbetreibende und deren Anwälte zu Wort, die ausdrücklich vor der Registrat GmbH warnen und für den Fall der Fälle ihre anwaltliche Hilfe anbieten. Auf der anderen Seite wehren sich die Berliner mit Stellungnahmen gegen diese Vorwürfe, neben anderem auf ihrer Homepage.

Für Peter Solls, Geschäftsführer des Deutschen Schutzverbandes gegen Wirtschaftskriminalität, ist der Sachverhalt indes jedoch klar. „Die Briefe der Firma GES sind uns bekannt. Wir stufen die Art und Weise, wie die Briefe angelegt sind, als eine verschärfte Form der Irreführung ein.“ Allein die Aufmachung des Schreibens als behördlich wirkendes Dokument trage zu diesem Eindruck bei. „Es ist nicht umgehend erkennbar, dass es sich bei dem Absender um ein rein privatwirtschaftliches Unternehmen handelt. Das geht so nicht.“ Auch alle anderen wichtigen Details - vor allem der Hinweis auf ein Angebot - sind zu schwer auszumachen. „Und da braucht keiner zu argumentieren, dass man sich doch heute eh alle Schreiben, die einem zugeschickt werden, genau durchlesen soll.“

Bei Unsicherheit Hilfe holen

Der Schutzverband hat daher ein Abmahnverfahren gegen die GES eingeleitet, dieses läuft momentan. Ziel: Die Firma soll eine Unterlassungserklärung unterzeichnen und künftig auf die bisher praktizierte Form bei der Gestaltung ihrer Briefe verzichten. „Gibt es keine entsprechende Reaktion aus Berlin, behalten wir uns den Schritt zur Staatsanwaltschaft vor“, so Solls. Sein Tipp an Gewerbetreibende lautet: „Wer Briefe bekommt, die Unsicherheit auslösen, sollte nie sofort reagieren. Jeder hat immer mehrerer Tage Zeit, um zu antworten. Auch wenn sich eine echte Behörde meldet. Am besten ist es, sich bei Fragen beispielsweise an die Industrie- und Handelskammern zu wenden. Oder an uns.“

Natürlich hatte die MZ auch versucht, das Berliner Unternehmen zu erreichen. Ein telefonisches Gespräch mit der Geschäftsleitung kam nicht zustande, der Versuch, eine Antwort über E-Mail zu erhalten, scheiterte ebenso. (mz)

Quelle: www.mz-web.de


Tradition in Klossa Die Zunge wird schwer

Uhr

Eine kleine Spende für die bunte Truppe bekamen die Zemperer auch bei Gunda Fischer.

(BILD: E. Jochade)

Von
In der fünften Jahreszeit sind 26 Zemperer stundenlang auf Heischetour durch Klossa unterwegs und das wird aufgrund vieler feuchtfröhlicher Spenden zunehmend beschwerlicher.
 
Klossa

Man kennt das ja. Immer um diese Jahreszeit sind auch in Klossa die Narren los. Gefährliche Tiere und sagenhafte Gestalten, wie aus 1001er Nacht, machen da die lange Hauptstraße unsicher. Diesmal war sogar ein „Marakkoner“ mit von der Partie. Ein Flüchtling? Mitnichten. Beim näheren Hinschauen entpuppte sich der Fez- und Kaftanträger als Elke Globig. Nur kam das Wort Marokkaner nach der Hälfte der Strecke nicht mehr so leicht von den Lippen der Zamperer. Die meisten der Türen, an die sie angeklopft hatten, standen in Erwartung der Heischegänger ohnehin offen und die kleinen flüssigen Aufmunterer bereit. Da war es keinesfalls verwunderlich, dass die Zungen langsam schwerer wurden und solche komplizierten Worte wie eben Marokkaner zu „Marakkoner“ wurden.

Die Stimmung passt

Waren die Zungen schwer geworden, die Hüftschwünge und das Schunkeln gingen noch vorzüglich. Und bei den Liedern auf Karaoke-Basis kam es nicht so darauf an. Hauptsache die Stimmung passte. Und wie die passte. Vor allem wurde viel getanzt. Erst recht, wenn, wie bei Familie Schubert, mit leckeren Fettbemmchen die Kraftreserven aufgetankt werden konnten. Nur eines wusste niemand zu erklären: Wieso waren Wölfin Jenny und Giraffe Jennifer gleich scharf auf dieses „Futter“?

Apropos Wölfin. Die war ja bereits eine Woche vorher beim Kinder-Zempern aufgefallen. Nun klärte sich jedoch auf, wieso die Graue eine so liebenswerte Gesellin ist: Sie wohnt schon lange bei Jäger Mario Katze, sozusagen in ehelicher Gemeinschaft. Dort wurde sie mit allem vertraut gemacht, einschließlich dem Laufen auf zwei Beinen. Was sich der Jäger dabei gedacht hat? Jedenfalls wirkte er, als die Beiden gemeinsam mit den anderen Dorfbewohnern auf Zempertour gingen, keinesfalls unglücklich.

Braunbär auf der Straße

In Klossa ist alles möglich. Natürlich hatte Mario Katze für alle Fälle als Jäger sein Schießgewehr dabei. Weniger wegen seiner Wölfin, eher wegen manch anderem, noch größerem Getier. Oder hätten Sie gedacht, in Klossa mitten auf der Straße einen Braunbären vorzufinden? Bär Willi aber schien auch eher von der Sorte Kuschelbär zu sein. Der fühlte sich bei dem Wetter richtig wohl und sauste die Straße rauf und runter.

Überhaupt meinte es die Sonne sehr gut. Sie ballerte auf Pelze, Haut und Hahnenkämme. Und auf Kuheuter. Mit fatalen Folgen. Das noch am Anfang der Tour prall gefüllte Euter der Schwarzbunten (Christin Klick) verwandelte sich in ein Schrumpeleuter made in Gummi-Handschuh und löste sich wenig später völlig auf. Tobias Pöllmann hatte da als Kuhpfleger nur eines zu sagen: „Sie ist eben nicht mehr die Jüngste.“

Genau wie Gunda Fischer (72 Jahre), die das Engagement der jungen Leute im Dorf hervor hob, hatte auch Oma Richter die Haustüre weit aufgemacht. Sie staunte nicht schlecht, als plötzlich ein Mönch auf sie einredete, sie solle doch einen Mexikaner (Marcel Elstermann) bei sich aufnehmen. Doch zogen beide wieder mit den anderen Zemperern weiter. Der riesige Sombrero passte wohl nicht zur Haustüre rein. (mz)

Klossa ist nicht nur unter den Tieren in Wald und Zoo und in der Welt bekannt. Die Kunde von dem närrischen Elster-Dorf haben einige sogar bis in den „goldenen Westen“ getragen. Marion Herrmann, gebürtig aus Plossig und jetzt wohnhaft in Kulmbach, kommt genauso regelmäßig zum Zempern hierher, wie Sandra Baessler, deren Wiege in Klossa stand und die jetzt in Düsseldorf lebt.

Quelle: www.mz-web.de